Traumapädagogik

Fortbildung mit dem Institut für Traumapädagogik

Am 05.04. sowie am 12.04.2016 fand eine Einführungsveranstaltung in Form einer „Inhouse-Fortbildung“ zur Traumapädagogik mit dem Institut Trauma und Pädagogik statt.

Die jungen Menschen in der Jugendhilfe tragen oft lebensgeschichtliche Belastungen mit sich. Sie sind häufig traumatisiert und zeigen dies auf ganz unterschiedliche Weise mit Bewältigungsstrategien, die sehr destruktive sein können. Um die Kinder verstehen zu können, hilft es, Antworten auf Fragen zu bekommen. Fragen wie: Was ist ein Trauma? Wie wirkt sich Traumatisierung im Körper aus? Was für Folgen hat Traumatisierung und was können wir tun, um gut und unterstützend mit den Kindern umzugehen?

Die Fortbildung weckte Verständnis für die besondere Entwicklung von Kindern und Jugendlichen unter traumatischen Bedingungen und zielte auf die Erweiterung der pädagogischen Handlungskompetenzen im alltäglichen Leben mit den Kindern/Jugendlichen. Sie bot theoretische Grundlagen zur Psychotraumatologie und Traumapädagogik. Im Vordergrund stand hierbei die Traumapädagogik des sicheren Ortes. Denn die Stabilisierung der betroffenen Kinder/Jugendlichen ist eines der wichtigsten Ziele der Traumapädagogik.

Der Inhalt wurde lebendig, praxisnah und anhand vieler Beispiele vermittelt. Es bestand für alle Teilnehmer die Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich auf achtsame Weise der Traumapädagogik zu nähern.

Referentinnen des Instituts Trauma und Pädagogik

  • Hedi Gies Sozialpädagogin, Systemische Familientherapeutin, Supervisorin, Traumafachberaterin
  • Kathrin Kraus Erzieherin, Traumapädagogin und Mitarbeiterin des Instituts