Positive Peerkultur

„Gemeinschaften zu finden, die ein Stück weit tragen, die nicht nur verführen, sondern die auch schützen, die Solidarität geben, Austauschmöglichkeiten, Gemeinschaften, bei denen man sich auf einer positiven Basis nahe fühlen kann. Genau das ist der Gedanke, den wir mit der Positiven Peerkultur verfolgen.“

Prof. Dr. Günther Opp, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Positive Peerkultur vertraut auf die Stärken von Kindern und Jugendlichen, ihre Entwicklungsaufgaben solidarisch und selbstständig zu meistern. Sie ermöglicht ihnen die Einbindung in Positive Peergruppen als wichtige Voraussetzung für ihr Wohlbefinden und ihre Entwicklung. Sie gewährt Kindern und Jugendlichen in einem Gesprächskreis von Gleichaltrigen Raum zur Formulierung und Aufarbeitung eigener Sorgen und Nöte. Sie heißt anderen zu helfen, die Hilfe anderer anzunehmen und Probleme anderer ernst zu nehmen.

Positive Peerkultur in unserer Einrichtung findet ihren Ausdruck in den ritualisierten Gesprächsrunden, in denen Jugendliche und Kinder wöchentlich ihre alltäglichen Konflikte und biografischen Themen miteinander konstruktiv und solidarisch diskutieren können.

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